Ein junges Team aus Berlin verhandelte mit einer traditionsreichen Partnerfirma in Tokio. Direkte E-Mails wirkten schroff, Termine platzten. Nach Rollenspielen mit indirekten Bitten, Dankeskaskaden und klaren Kontextmarkern kam Bewegung hinein, Deadlines wurden realistisch, die Kooperation gewann Tiefe und Vertrauen.
In einer multinationalen Klinik scheiterten Schichtübergaben an unklaren Verantwortlichkeiten. Wir simulierten Übergaben mit strukturierten Checklisten, respektvollen Rückfragen und expliziten Zusagen. Der Ton beruhigte sich, Übergabedauer sank, Fehlerquoten ebenso. Besonders half, Kritik als Fürsorge zu framen und Dank konsequent vorzuziehen.
Drei Studierende teilten eine Wohnung: Brasilien, Deutschland, China. Putzpläne eskalierten. Im Rollenspiel klärten wir Erwartungen zu Höflichkeit, Lautstärke und Besuch. Vereinbarte Signale, wöchentliche Mikro-Check-ins und humorvolle Erinnerungen reduzierten Reibung. Die WG lernte, Konflikte früh zu benennen und freundlich zu lösen.
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